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Die Frage nach dem "WAS"...

Die berühmte Frage nach dem "WAS" kennen wir alle und drängt sich ja förmlich auf; ein Gast betritt die Bar und wird dann freundlich gefragt:

- WAS darfs sein?

- WAS hätten sie gern?

- WAS darf ich ihnen bringen?

- WAS wotsch?...

da ich als Barkeeper ja kein Hellseher bin muss ich den Gast ja logischerweise fragen WAS er oder sie will...

aber eben diese "WAS-Frage" gefällt mir halt einfach nicht; es gibt nun mal aktiven und passiven Verkauf von Getränken und jeglicher Satz der mit WAS beginnt gehört ganz sicher zum letzteren.

Also wollen wir das ganze aktiv gestalten und somit den Verkauf etwas steuern...

Mach einfach einmal die Probe aufs Exempel:

arbeite eine Stunde lang hinter der Bar und stelle allen deinen Gästen die "WAS-Frage" - wenn du Glück hast verkaufst du ja sogar das eine oder andere Mixgetränk in dieser Stunde. In der zweiten Stunde aber stellst du keine "WAS-Fragen" mehr sondern gehst auf den Gast zu mit Fragen: (erst natürlich ein Hallo, guten Abend, hoi etc...)

-Wie wärs den mit meinem Spezialdrink des Tages, der schmeckt fruchtig, frisch.....

-Heute habe ich einen neuen Drink kreiert, passend zur Party... 

-Magst du gerne süsse, saure, bittere oder herbe Drinks....

-Meine Tagesempfehlung wäre...

es gibt so viele Alternativen zur "WAS-Fragerei" und du wirst merken, dass du in der zweiten Stunde  viel mehr Mixgetränke verkauft hast als in der ersten. Ausserdem wird das Gespräch mit dem Gast von Anfang an viel flotter in Gang gebracht, Deine Gäste fühlen sich viel besser betreut und beraten.... und honorieren dies eventuell sogar mit einem Trinkgeld  - und alle sind HAPPY! BIG CHEERS & SHAKE IT EASY! remo thörig